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Werbung. Für Personen ab 18. Die Prozentangabe ist eine Werbeaussage des Betreibers vom 28.10.2026. Ob Tischspiele und Live-Runden zum Umsatz zählen, ist eine der Bedingungen, die nur beim Anbieter vollständig stehen — bei Roulette ist der Anrechnungssatz häufig null. Eine deutsche Erlaubnis liegt nicht vor. Glücksspiel kann abhängig machen.
Ein Roulette Live Casino überträgt einen körperlichen Tisch per Video: eine Person bedient den Kessel, Sie setzen über eine Bedienfläche, und das Ergebnis wird aus dem Rad abgelesen statt berechnet. Rechtlich ist das kein Automatenspiel, sondern ein Online-Casinospiel — und über die Erlaubnis dafür entscheiden in Deutschland die Länder. Diese Seite trennt die beiden Fragen, die dabei meist durcheinandergeraten: was am Tisch geschieht und wer die Vorgaben dafür setzt.
Ein übertragener Tisch ist kein Programm mit Radgrafik. In einem Saal oder Studio steht ein körperlicher Kessel, eine Person setzt ihn in Bewegung und wirft die Kugel, Kameras nehmen den Vorgang auf, und eine Software legt Ihre Bedienfläche darüber. Das Ergebnis entsteht mechanisch und wird danach ausgelesen; erzeugt wird es nicht.
Ihr Bildschirm zeigt deshalb zwei Ebenen zugleich. Die eine ist das Videobild des Tisches, die andere ist das Tableau, auf dem Sie Marken ablegen. Nur die zweite Ebene gehört Ihnen. Die erste läuft weiter, ob Sie setzen oder zusehen.
An einem solchen Tisch sitzen Sie außerdem nicht allein. Mehrere Teilnehmer setzen im gleichen Zeitfenster, und der Takt richtet sich nach dem Tisch, nicht nach Ihrer Bedenkzeit. Wer das übersieht, entscheidet unter Zeitdruck über Beträge — der häufigste vermeidbare Fehler in diesem Spiel.
Die Einsätze der anderen sehen Sie dabei gar nicht oder nur als Summe. Verbindlich ist allein, was auf Ihrem eigenen Tableau liegt und vom Tisch bestätigt wurde. Welche Abschnitte ein Durchgang hat und wer in welchem davon handeln darf, nimmt der Ablauf am Tisch auseinander.

Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 ordnet nicht alles, was auf einem Spielkonto erscheint, derselben Vorschrift zu. § 22a betrifft virtuelle Automatenspiele und schreibt für diese Gruppe bis ins Einzelne vor, wie ein Spiel abzulaufen hat. Roulette gehört nicht dazu.
Tischspiele zählen zu den Online-Casinospielen, und für diese Gruppe liegt die Erteilung der Erlaubnis bei den einzelnen Bundesländern. Daraus folgt der praktisch wichtigste Satz dieser Seite: ob ein Tischbereich für Sie erreichbar ist, kann vom Land Ihres Wohnsitzes abhängen.
Eine Aufzählung von Ländern, Anbietern oder Terminen finden Sie hier nicht. Der Grund ist schlicht: dafür fehlt uns eine belastbare Quelle, und eine geratene Liste wäre schlechter als keine. Maßgeblich ist die Erlaubnis selbst, dazu der Eintrag im Verzeichnis der erlaubten Anbieter.
Falsch wäre der umgekehrte Schluss, aus der eigenen Regelung folge ein regelfreier Raum. Ohne Erlaubnis bleibt ein Angebot unerlaubtes Glücksspiel, und die Beteiligung daran stellt § 285 StGB unter Strafe. Verschieden sind die Zuständigkeit und der Inhalt der Auflagen, nicht die Frage nach der Erlaubnispflicht. Die Einzelheiten dazu trägt der Rechtsrahmen zusammen.
Mehrere Vorgaben hängen nicht am Spiel, sondern am Konto, und sie wirken am Tisch genauso wie an einer Walze. Die wichtigste ist das anbieterübergreifende Einzahlungslimit aus § 6c des Glücksspielstaatsvertrags 2021: im Regelfall tausend Euro je Monat, gerechnet über sämtliche Anbieter mit deutscher Erlaubnis zusammen. Ein anderer Betrag ist nur im Einzelfall vorgesehen, und zwar nach Prüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
Zusammengetragen wird diese Summe über LUGAS, das länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem. Getragen wird es von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder in Halle an der Saale; die technische Seite liegt bei Dataport. Zu seinen Bestandteilen gehören eine Limitdatei, eine Aktivitätsdatei und ein Safe-Server.
Ebenso kontofest ist die Sperrdatei OASIS, geführt beim Regierungspräsidium Darmstadt. Sie ist nicht Teil von LUGAS, und sie läuft nicht von selbst aus: aufgehoben wird ein Eintrag frühestens nach drei Monaten und nur auf Antrag. Bei einem angebundenen Anbieter greift er vor jedem Spiel, am Tisch wie am Automaten.
Hinzu kommen zwei Pflichten außerhalb des Glücksspielrechts. Das Geldwäschegesetz verlangt die Identifizierung des Kunden, weshalb vor einer Auszahlung Unterlagen geprüft werden. Und Zahlungsdienstleister dürfen an unerlaubtem Glücksspiel nicht mitwirken; fehlende oder dauerhaft scheiternde Zahlwege sagen deshalb oft mehr über die Erlaubnislage als über die Technik.

Roulette lässt sich ohne Fachbegriffe durchrechnen, und das macht eine nüchterne Betrachtung angenehm leicht. Die Vergütung jeder Wettart folgt einer einzigen Formel: Vergütungsfaktor plus eins, multipliziert mit der Zahl der belegten Felder, ergibt sechsunddreißig.
Probieren Sie es durch. Ein einzelnes Feld wird mit fünfunddreißig zu eins vergütet, also sechsunddreißig mal eins. Zwei Felder zusammen ergeben siebzehn zu eins, drei Felder elf zu eins, vier Felder acht zu eins, sechs Felder fünf zu eins, ein Dutzend zwei zu eins, eine einfache Chance eins zu eins. Jedes Mal sechsunddreißig.
Der europäische Kessel trägt jedoch siebenunddreißig Felder, und darin steckt die ganze Geschichte. Gedeckt wird in jeder Wettart ein Gegenwert von sechsunddreißig Einheiten, vorhanden sind siebenunddreißig gleich mögliche Ausgänge. Ein Feld bleibt also über, gleichgültig welche Wette Sie wählen.
In der amerikanischen Anordnung mit zwei Nullen sind es achtunddreißig Felder bei unveränderter Vergütungstafel, folglich zwei Felder statt einem. Mehr braucht das Verständnis dieses Spiels nicht. Die Wettarten mit ihren Faktoren führt das Auszahlungsverhältnis auf; woher der Überhang kommt, erklärt der Hausvorteil.
Ihre Entscheidungen sind überschaubar: welche Wettart, welcher Betrag, wie viele Wetten gleichzeitig, und ob Sie diesen Durchgang überhaupt mitspielen. Takt, Wurf, Ergebnis und Abrechnung laufen ohne Ihre Beteiligung ab.
Zwei Zahlen sollten Sie deshalb kennen, bevor die erste Marke liegt: Untergrenze und Obergrenze des Tisches. Beide stehen am Tisch, beide stammen vom Betreiber, und beide bestimmen, welche Spielweise überhaupt durchführbar ist.
Diese Obergrenzen sind außerdem nicht einheitlich, sondern je Wettart verschieden. Auf eine einfache Chance darf in der Regel deutlich mehr liegen als auf ein einzelnes Feld, und der Grund ist rechnerisch: der Faktor fünfunddreißig verwandelt einen kleinen Betrag in eine große Verpflichtung des Hauses. Wie diese Staffelung aufgebaut ist, steht unter Tischlimits.
Die Grenze mit der größten Wirkung setzen Sie dagegen selbst, und zwar vor der Einzahlung. Ein Monatsbetrag im Spielkonto, eine verabredete Zeitspanne und ein Punkt, an dem Schluss ist, wirken zuverlässiger als jede Spielweise. Welche Wetten es gibt und wie eine zusammengesetzte Wette aufgebaut ist, zeigt die Übersicht der Einsatzarten.

Ein übertragener Tisch stellt Anforderungen, die ein reines Programm nicht kennt. Das Bild muss ankommen, bevor das Einsatzfenster schließt, und zwischen dem Wurf im Saal und dem Bild auf Ihrem Gerät liegt immer eine kleine Verzögerung.
Praktisch heißt das: Ihre Uhr ist der Zähler auf dem Bildschirm und nicht der Kessel. Wer wartet, bis die Kugel sichtbar fällt, hat das Fenster längst versäumt. Und wer mit knapper Verbindung spielt, verliert eher die Bedienfläche als das Bild.
Reißt die Verbindung mitten im Durchgang, gilt die Trennung zwischen angenommenen und nicht angenommenen Wetten. Was der Tisch bestätigt hat, läuft mit; was unbestätigt blieb, existiert nicht. Nachsehen lässt sich das im Verlauf des Spielkontos, nicht im Gedächtnis.
Weil daran regelmäßig Streit entsteht, hat das Thema eine eigene Seite: Stream und Technik beschreibt, was die Übertragung braucht, woran sie scheitert und was nach einem Abbruch zu prüfen ist.
Die erste lautet, ein übertragener Tisch sei ehrlicher als ein berechneter, weil man die Kugel sieht. Für die Rechnung ist das ohne Bedeutung: der Überhang von einem Feld folgt aus der Vergütungstafel und der Anzahl der Felder, nicht aus der Frage, wie das Ergebnis zustande kommt. Sichtbarkeit ist angenehm, ein Vorteil ist sie nicht.
Die zweite betrifft die Statistikfläche, die viele Tische mitlaufen lassen: letzte Ergebnisse, häufige Zahlen, lange Serien in einer Farbe. Diese Anzeige beschreibt Vergangenheit und sagt über den nächsten Wurf nichts. Ein Kessel hat kein Gedächtnis, und die Felder werden nach einer Serie nicht neu gewichtet.
Beides zusammen erklärt, warum Erzählungen über Spielweisen sich so gut halten. Sie setzen eine Verbindung zwischen Durchgängen voraus, die es nicht gibt, und sie klingen überzeugender, solange man das Rad sieht. Wie die bekannten Einsatzfolgen gebaut sind und wo sie scheitern, nimmt die Seite über die Grenzen der Strategien durch.
Der Begriff wird in diesem Umfeld für drei verschiedene Dinge benutzt, und die Verwechslung kostet Leser regelmäßig Zeit. Erstens steht er für Wetten während eines laufenden Sportereignisses — das ist eine ganz andere Glücksspielart mit eigener Erlaubnis und hat mit einem Kessel nichts zu tun.
Zweitens bezeichnet er den Bereich eines Angebots, in dem die übertragenen Tische zusammengefasst sind. Dieser Bereich enthält neben Roulette meist weitere Tischspiele, und alle gehören zur Gruppe der Online-Casinospiele. Rechtlich ist also nicht entscheidend, in welcher Rubrik ein Spiel steht, sondern wie es aufgebaut ist.
Drittens taucht das Wort in Spielen auf, die zwar ein Rad zeigen, aber nach einem Plan von Symbolkombinationen abrechnen. Solche Spiele bleiben virtuelle Automatenspiele, auch wenn Filzoptik und Spielmarken dazugehören. Der Prüfsatz dafür ist kurz: entscheidend ist, wie gesetzt und vergütet wird, nicht was zu sehen ist.
Praktisch hilft eine einfache Frage weiter. Können Sie mehrere verschiedene Wetten gleichzeitig auf einem Feldplan ablegen und richtet sich die Vergütung nach der Art der Wette? Dann liegt ein Tischspiel vor. Füllt sich dagegen ein Walzenfeld mit Symbolen und bewertet ein Gewinnplan Kombinationen, dann nicht.
Diese Einordnung ist mehr als Begriffspflege, denn sie bestimmt, welche Merkmale überhaupt als Ausschlussgrund taugen. Eine Automatikfunktion widerspricht den Vorgaben für Automatenspiele; am Tisch lässt sich derselbe Schluss nicht ziehen, weil die Vorschrift dort nicht anknüpft.
Die Seiten bauen aufeinander auf, und zwei Reihenfolgen sind sinnvoll. Wer zuerst wissen will, ob er überhaupt spielen darf, beginnt beim Rechtsrahmen und geht weiter zur Prüfung des Angebots unter Anbieter prüfen.
Wer das Spiel verstehen will, fängt beim Ablauf an, nimmt sich die Varianten vor und danach die Einsatzarten. Die beiden Rechenseiten gehören zusammen und sind in der Folge Auszahlungsverhältnis, dann Hausvorteil am leichtesten zu lesen.
Übrig bleiben drei Seiten für den Alltag am Tisch: Tischlimits für die Beträge, Stream und Technik für die Verbindung, und die Grenzen der Strategien für alles, was irgendwo als System angeboten wird. Jede davon steht für sich und setzt die anderen nicht voraus.
Gemeinsam ist allen Seiten eine Entscheidung über den Inhalt: wir nennen Vorschriften, Zuständigkeiten und Rechenwege, aber keine Beträge, Fristen oder Prozentwerte einzelner Anbieter. Diese Angaben gehören in deren Bedingungen und in das Regelwerk des jeweiligen Tisches, wo sie verbindlich sind und nachgelesen werden können.
Drei Auskünfte fehlen hier mit Absicht. Erstens Namen: welcher Anbieter Tischspiele führen darf, steht im Verzeichnis der erlaubten Anbieter und nicht in einem Ratgebertext.
Zweitens Prozentwerte zu einzelnen Spielen. Was ein bestimmter Tisch ausweist, gehört in sein Regelwerk; eine fremde Zahl könnte eine andere Fassung beschreiben. Die Arithmetik der Vergütungstafel steht dagegen vollständig hier, weil sie Teil der Spielregeln ist und sich nachrechnen lässt.
Drittens Prognosen. Der Vertrag von 2021 steht in seiner ersten gesetzlichen Evaluierung; sein Ergebnis kennt niemand. Eine Jahreszahl für die Zeit danach wäre hier eine Erfindung mit seriösem Anstrich.
Zum Schluss der Hinweis, der hierher gehört. Mitspielen darf nur, wer achtzehn ist. Spiel um Geld kann abhängig machen. Kostenfrei und auf Wunsch ohne Namen berät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: 0800 1 37 27 00. Mehr steht unter verantwortungsvolles Spielen.
| Vorgabe | Gesetzt von | Nachzusehen |
|---|---|---|
| Untergrenze und Obergrenze des Tisches | Betreiber des Tisches | Anzeige am Tisch selbst |
| Vergütungsfaktor je Wettart | Regelwerk des Spiels | Spielregeln und Gewinnplan |
| Monatliche Einzahlungssumme | § 6c GlüStV 2021 | Spielkonto, geführt über LUGAS |
| Ausschluss nach Sperreintrag | OASIS, Regierungspräsidium Darmstadt | beim Versuch der Anmeldung |
| Erlaubnis für diese Glücksspielart | das jeweilige Bundesland | Verzeichnis der erlaubten Anbieter |
| Prüfung der Identität vor der Auszahlung | Geldwäschegesetz | Konto beim Anbieter |
22BET+250 % auf die EinzahlungJetzt spielenVon der Redaktion mitverfolgt · Stand 29.10.2026. Rechtliche Angaben folgen dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 und den Veröffentlichungen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Angaben zu Angeboten einzelner Betreiber geben deren eigene Darstellung wieder.
Beim übertragenen Tisch stammt das Ergebnis aus einem körperlichen Kessel, den eine Person bedient, und wird per Video gezeigt. Beim Programmtisch erzeugt Software das Ergebnis. Für die rechtliche Einordnung und für die Vergütungstafel macht das keinen Unterschied.
Nein. Diese Vorschrift betrifft virtuelle Automatenspiele. Roulette zählt zu den Online-Casinospielen, für die eine eigene Regelung gilt und die Erlaubnis von den Ländern erteilt wird.
Weil die Erlaubnis für diese Glücksspielart beim Bundesland liegt und nicht einheitlich für das ganze Bundesgebiet erteilt wird. Die Erreichbarkeit kann daher je nach Wohnsitz abweichen, ohne dass dem Angebot etwas fehlt.
Ja. § 6c knüpft an das Konto und nicht an die Spielart an. Der Regelfall liegt bei tausend Euro im Monat, zusammengerechnet über alle Anbieter mit deutscher Erlaubnis.
Immer den Gegenwert von sechsunddreißig Einheiten, unabhängig von der gewählten Wettart. Faktor plus eins mal Anzahl der belegten Felder ergibt stets sechsunddreißig; der Kessel trägt aber mehr Felder.
Für die Rechnung nicht. Der Überhang entsteht aus der Vergütungstafel im Verhältnis zur Zahl der Felder. Wie das Ergebnis zustande kommt, ändert daran nichts.
Nein. Sie ist eine Aufstellung vergangener Ergebnisse. Jeder Durchgang beginnt mit derselben Verteilung der Felder, unabhängig davon, was vorher gefallen ist.
Bestätigte Wetten bleiben wirksam und werden abgerechnet, auch wenn Sie den Wurf nicht sehen. Nicht bestätigte Wetten kommen nicht zustande. Den Verlauf können Sie anschließend im Spielkonto nachlesen.
Der Betreiber des Tisches. Sie stehen an der Tischanzeige und sind je Wettart unterschiedlich hoch. Mit dem gesetzlichen Einzahlungslimit haben sie nichts zu tun.
Über die Anbieterkennzeichnung den Namen der Gesellschaft heraussuchen und diesen im Verzeichnis der erlaubten Anbieter nachsehen. Die Marke taugt dafür nicht, weil Marke und Gesellschaft oft auseinanderfallen.
Mitverfolgt am 29.10.2026 · 18+ · Verantwortungsvolles Spielen